In vielen Startups sind es zunächst die Gründerinnen und Gründer, die Ausgaben aus eigener Tasche bezahlen. Software Abos, Marketingtools oder kleinere Anschaffungen laufen über private Karten und werden später verrechnet. Sobald das Unternehmen wächst, ändert sich das Ganze aber. Mitarbeitende übernehmen Aufgaben, buchen Tools, schalten Anzeigen oder organisieren Reisen. Spätestens dann gehen auch Angestellte in Vorleistung. Oft führt das zu fehlenden Belegen und einem unnötigen Verwaltungsaufwand.
Ab diesem Punkt verlieren private Karten ihren Nutzen. Was anfangs noch praktisch gewirkt hat, wird schnell unübersichtlich. Eine Firmenkreditkarte für Startups kann Sie in solchen Fällen ganz schön entlasten.
Beispiel 1: sinnvoll
Ein Startup wächst langsam, das Team wird größer und mit ihm die Anzahl der laufenden Kosten. Mehrere Tools werden genutzt, Marketingausgaben fallen regelmäßig an und erste Reisen oder Projektkosten kommen hinzu. Anfangs zahlen die Gründer vieles privat, später auch Mitarbeitende. Rückerstattungen häufen sich, Belege gehen möglicherweise verloren und der Überblick verschwindet. In genau dieser Situation entfaltet eine Firmenkreditkarte ihre Wirkung. Ausgaben laufen damit zentral, sind klar zugeordnet und müssen nicht mehr nachträglich ausgeglichen werden.
Beispiel 2: nicht sinnvoll
Ein sehr junges Startup besteht aus einer Gründerperson mit wenigen, gut überschaubaren Kosten. Es gibt kaum laufende Ausgaben, Entscheidungen werden bewusst getroffen und alles läuft über eine Person. Eine Firmenkreditkarte würde hier kaum Mehrwert bringen. Im Gegenteil sogar, denn sie kann unnötig Komplexität schaffen, wo eigentlich noch alles einfach läuft. In dieser Phase ist es oft sinnvoller, erst Strukturen und Routinen aufzubauen, bevor ein zusätzliches Zahlungsmittel in Betracht gezogen wird.
Unternehmen wachsen selten nach Plan. Gerade bei Startups verändern sich Strukturen, Rollen und Ausgaben oft schneller, als man es erwartet. Genau deshalb sollte eine Firmenkreditkarte nicht isoliert betrachtet werden, sondern immer im Zusammenhang mit dem jeweiligen Entwicklungsstand Ihres Unternehmens. Um das zu veranschaulichen, haben wir die gängigen Entwicklungsstufen in 3 Phasen für Sie zusammengefasst:
Wenn Sie als Startup vor der Entscheidung stehen, eine Firmenkreditkarte zu wählen, werden Sie einiges an Angeboten finden. Dabei sollten Sie im Hinterkopf behalten, dass sich nicht jede Karte automatisch Ihren internen Abläufe anpasst. Gerade in frühen Phasen entscheidet weniger der Funktionsumfang als die Frage, ob sich Ausgaben sauber steuern, nachvollziehen und mit Ihrem Wachstum mithalten können.
Darauf sollten Sie daher bei einer Firmenkreditkarte für Ihr Unternehmen achten:
Eine Firmenkreditkarte erfüllt ihren Zweck dann am besten, wenn sie Ihnen Arbeit abnimmt, statt neue To-Dos zu erstellen. Hoffentlich helfen Ihnen diese Punkte dabei, eine Lösung zu wählen, die nicht nur heute zu Ihrem Unternehmen passt, sondern auch darüber hinaus.
Sobald Sie sich dann für eine Firmenkreditkarte für Ihr Startup entscheiden haben, ist es damit noch nicht getan. Damit Sie daraus auch wirklich Vorteile ziehen, müssen bestimmte Punkte klar festgelegt und mit Ihrem Team besprochen werden. Denn nur wenn Klarheit herrscht, können alle ihre Arbeit erledigen.
Im Folgenden finden Sie häufige Risiken, die auftreten, wenn Prozesse rund um Firmenkreditkarten nicht sauber abgestimmt werden:
Wenn Sie sich für eine moderne Firmenkreditkarte wie Wallester Business entscheiden, können viele dieser Punkte bereits von Anfang an gelöst werden. Über das zentrale Dashboard können Sie individuelle Kartenlimits festlegen, Karten gezielt einzelnen Mitarbeitenden oder Projekten zuweisen und bewahren dabei immer alle Ausgaben im Überblick.
Oben haben wir Wallester bereits als Option genannt, wenn es um moderne Firmenkreditkarten für Startups geht. An dieser Stelle möchten wir Ihnen diesen Anbieter genauer vorstellen, damit Sie sich ein umfassendes Bild von der Lösung machen können.
Ob eine Firmenkreditkarte für Startups notwendig ist, ist keine rein technische Entscheidung. Vielmehr ist es eine Frage der inneren Struktur. Sie entfaltet ihren Nutzen nämlich genau dann, wenn Ausgaben nicht mehr nur über eine Person laufen, Teams wachsen und Kosten regelmäßig anfallen. Der richtige Zeitpunkt spielt dabei eine zentrale Rolle. Wird sie zu früh eingeführt, entsteht unnötige Komplexität. Kommt sie zu spät, ist der Überblick meistens schon lange verloren gegangen.
Entscheidend ist, dass Sie mit Ihrem Team klare Regeln festlegen. Ohne klare Zuständigkeiten, definierte Budgets und einen sauberen Umgang mit Belegen kann es schnell passieren, dass Sie die Kontrolle verlieren. Gerade wenn Sie sich in einer Phase des Wachstums befinden, zeigt sich, wie wertvoll klare Strukturen sind. Sowohl für Sie als auch für Ihre Mitarbeitenden.
Oft ist deshalb ein einfacher, kostenloser Einstieg der beste Weg. Kreditkarten-Lösungen, die ohne Fixkosten starten und mit Ihrem Unternehmen mitwachsen, geben Ihnen die Möglichkeit, Prozesse in Ruhe aufzubauen, Erfahrungen zu sammeln und dabei jederzeit alles im Blick zu behalten.